Seelensex


Seelensex

 

Da wo wir uns innewerden,

wo wir unsere Sinne erden,

 

Da wo wir umschlungen,

Tiefer in den Wald gedrungen

 

Uns in Blätterbetten legen,

Der Boden nass vom Regen,

 

Wie wir immer enger ineinander fallen,

uns tief in der Natur verbinden mit allem,

 

Woraus Licht und Schatten fließt,

Worin sich unsre Lieb’ ergießt,

 

Da wo unsere Summe eins ergibt,

Binden sich unsere Seelen zu einem Stück

 

Mit allen derer, die um uns herum thronen,

Uns schauen wie der Bäume Kronen.

 

Haut an Haut

Wir unsre Körper teilen,

Kommt seht und schaut

Wie all unsrer Körper Teile

Unsere Sinne heilen!

 

So kommt zu innigen Ruh’

All unser Seelenenteilen

In allem ich, in allem du,

In all unsren Seelenteilen!

 

Ich möchte aufgehen in dir

Wie am Morgen der Tau,

Das Beben unsrer Wonne

In Wolken durchbrechender Sonne!

 

Ich möchte hören und fühlen,

Wie deine Seele zu meiner spricht

Vom Glanz und Schimmer des kühlen

Uns heilenden Silber, des Mondes Licht,

 

In das getaucht wir beide entspringen,

Wie in quellend’ Wasser,

Dem Bach,

In den wir strömen,

Ins Blau der Nacht

Zu schwimmen,

Mit dir umfangen

Im nackten Griff des Freien

Uns beide in einer Seel’

Dem Schönen zu weihen!

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