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Kategorie: Gedichte

Poesie querbeet durch Autobiographie, Beobachtungen, Humor, Ironie, Irrsinn, Nonsense, Kultur, Gesellschaft, Politik, Liebe, Erotik, Kunst und Philosophie bis hin zur 42. Gedichte umfassen alles Seiende, jedes Gefühl, jeden Gedanken und das Geistige „Dazwischen“…

Fliegenplage


Fliegenplage   Nerviges Gefleuch Und summendes Geräusch Mir um die Birne schwirrt, Mir den Geist verwirrt!   Oh diese nervige Fliege, Wenn ich sie nur kriege! Ich mach sie gleich zur Mücke, Wenn ich sie aus den Lüften pflücke Und sie zu Breie hau’, Diese Summe-Sau!   …   Des jungen Werthers Leiden Am eignen Leib’ erfahren, Sieht man sie am Boden bleiben, Tot und jung an Fliegenjahren.   Still ist nun jedes Gebrumm, Liegt da tot und stumm! Doch da! Summ! Summ! Summ! Kreist schon die nächste Flieg’ Um… Read more Fliegenplage

Seelensex


Seelensex   Da wo wir uns innewerden, wo wir unsere Sinne erden,   Da wo wir umschlungen, Tiefer in den Wald gedrungen   Uns in Blätterbetten legen, Der Boden nass vom Regen,   Wie wir immer enger ineinander fallen, uns tief in der Natur verbinden mit allem,   Woraus Licht und Schatten fließt, Worin sich unsre Lieb’ ergießt,   Da wo unsere Summe eins ergibt, Binden sich unsere Seelen zu einem Stück   Mit allen derer, die um uns herum thronen, Uns schauen wie der Bäume Kronen.   Haut an… Read more Seelensex

Sturm und Drang


Sturm und Drang   Von einem Bein aufs andre hüpfend Von undichtem Drang befallen, In romantische Beklemmung schlüpfend Hört er es aus der Türe hallen,   Das Urteil des Abgesonderten, Des Kritikentlehrers, Der all der lyrischen Speisen voll Des Magen Unbehagen Groll Dem jungen Stürmer, Der, wie konnte er es wagen? Zum Erleichtern Sich an seine Schwelle drängt Und ihn mit weiterer Speis’ bedenkt, So der Lehrer Das Urteil „Es ist besetzt“ verhängt, Zu viele derer hätten sich schon Vor diesem Klo gedrängt!   Nun stürmt und drängt der Dichter… Read more Sturm und Drang

Strähnen des Glücks


Strähnen des Glücks Sah ich dein Sonnenhaar Und das gülden’ Leuchten In deiner Augen Strahlen, Auf diesem einen Foto, Das mir eingedacht Ein Zelten ferner Welten Unter freien Himmeln war, Sah ich des Glückes Strähne Einen kurzen Moment Weilend und unzerteilbar, Wie es mich zu Boden riss Im Blicken zu Sternenahnen, Dem Fernenahnen, Wie ich lag so ungewiss, Niemals der Hoffnung war, Doch liegen blieb und träumte, Von dir, des Glückes goldner Strähne Und deinem Sonnenhaar.  

Dendrophilie


In des Baumes Höhle Recken des Spechtes Kücken Hungrig ihre Kehle.   Da dringt ein Wurm hinein, So groß und steif wie eine Möhre Da fragen verwirrt die Kindelein: Du Papi, wer vögelt denn da Mit seiner Röhre In unsren Baume rein?

Weisheiten „Konfusius sagt“


Weisheiten „Konfusius sagt“ Konfusius sagt: „Stiehlst Du Deinem Gegenübel seine Zeit, el nicht stelben flühel!“ (Stiehlst du deinem Gegenüber seine Zeit, so stirbt er nicht früher.) Konfusius sagt: „Glauben kann ich vieles, wissen nicht alles, aber das, was ich weiß, macht mir mehr Sorgen, als das, woran ich glaube.“ Konfusius sagt, über: Intelligentes Leben und Sterben „Auf dem Grabstein der Erde wird einmal stehen: Hat intelligentes Leben bekommen und ist kurze Zeit später dran gestorben.“(in kosmischer Zeitdimension) Konfusius sagt: „ Die Zeit heilt nur die Vergesslichen!“ Konfusius sagt: „Nur der… Read more Weisheiten „Konfusius sagt“

Gedankenobst


Gedankenobst Du bist das Vitamin In meinem Gedicht, Das Hohe C In meinen Ideen.   Du bist die, Die meinen Kopf erfrischt, Meinen Durst Nach Inspiration erlischt.   Du bist süßer Als jedes bitter Gemuse Du meine, Süßsaure Pampel-Muse!