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Kategorie: Über Liebe und Sehnsucht

Nun zu einem Thema, das sich mitten ins klassische Kernfeld der Poesie begibt, nämlich der Liebe, der Sehnsucht, der Schwärmerei und natürlich auch dem Kummer, genauso wie dem Schmerz und dem Hass. Nirgends war -und hier oute ich mich ganz autobiografisch- die Spannung so groß wie im Verhältnis zwischen Mann und Frau und selten findet ein Dichter in einem Bereich so viel Platz für echte Gefühle, für Übertreibung, für Lug und Trug, für Träumereien und Leidenschaft, für Erotik, für Ironie, Sarkasmus und Humor. Es ist erstaunlich, wie nahe sich all diese Dinge gerade in der Liebe lagen. Ich will nicht behaupten, dieses Geflecht zu akuten Zeiten entwirrt zu haben und so sehe ich die folgenden Werke als meine ganz persönlichen Lehrstunden und –Jahre. Es waren verzweifelte bis euphorisierte Versuche, Herr der Lage zu werden.

Später schaute ich darauf, um festzustellen, dass ich die ganze Zeit nur ein Herr in einer misslichen bis glücklichen Lage war. Am Ende bleibt eines bestehen: Liebe. Sie ist geblieben. Immer. Diese Erkenntnis sollte meine Gedichte nachhaltig verändern…

Alles andere bleibt außerhalb von allem Autobiographischen und ist in aufmerksamer Beobachtung meines Umfeldes entstanden.

Wortsuche


Wortsuche Momente ziehen dahin nur Worte finde ich nicht, wie Schönheit und Tränen fließen sie in sanften Wellen, nur Worte finde ich nicht. Zu Dir träume ich mich hin verzehre sehnentlich all mein Sinnen und Wähnen zu berühren in allen Zellen, nur Worte finde ich nicht, wo ich ganz ich bei Dir bin, Deinen Armen, liebend dich wärmstes Glück zu vernehmen in unsrem Seelenhellen, nur Worte finde ich zu schlicht, suchen nur das Licht, das ich jedes Mal in Dir sehe. Werbeanzeigen

Geschützt: Erste Liebe


Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Tagwerk, Tag X plus 5


Tagwerk   Tag X plus 5   Suchte ich nur einen Moment, …in dem ich dir ein Wort mehr schenken könnte, als Füße blickendes Schweigen   Suchte ich nur ein Talent, …dem ich mehr Zuwendung schenken könnte, als still sitzendes Bleiben   Suchte ich nur ein Prozent, …von dem ich mehr zehren könnte, als von mehrheitlichen Zweifeln   Suchte ich nur wieder nach dir, mein Mut! Lasse mich von dir beseelen,   wo mir Wort, Talent und mal nur ein Prozent zum Hoffen fehlen.

Tagwerk, Tag X plus 3


Tagwerk Tag X plus 1 – Zensiert. Tag X plus 2 – noch zensiert. Tag X plus 3 – Räkeln Einsame Windungen räkeln sich golden im Spiegel meiner Lampe, an Dich der Gedanke, als du neben mir lagst. Gedanken räkeln sich, winden sich um letzte Stunden, ranken herzverbunden immer nur um Dich.

Morgentau


Morgentau   Du bist Wie der Morgentau, So wie Nebelgrau Mein Aug’ umspielt, Meine Sinne kühlt.   So taste ich Deine Kurven sacht Wie die Sonne den Morgen greift, So wie der Tag entfacht Zu erstem Licht uns reift.   So beginnt die Welt An Deiner Brust Im Atmen Unsrer innig’ Lust,   So beginnt das Wir, Das mein Atmen hält In ruhigen Zügen Einer sich klarenden, Enttrübten, Erwachenden Welt.   So beginnen Deine Züge Sich in sanften Körperwellen, Sich aufbrechender Schleier Und nahtloser Trübe In einem Lächeln aufzuhellen.  

Seelenreise


Seelenreise   Tauche ich nun ein In die Gedanken dein, Dein Fühlen und Sehen Im Ineinandergehen, In Arm und Bein, Dem Schoß ferner Zeiten In nächtlichem Zelt, In dunklen, alten Weiten, Dem Wald unsrer Keltenwelt, Liege ich, dein Krieger jung Zur Schlacht bereit, Dir, meiner Frau und Lieb’ In einsamer Nacht zur Seit’, Sehen unsere Augen tränend Den innig, umschlungen’ Abschied im nackten Feuer Zu zweit.   Oh bittres Hoffen, In letztem Wiegen, Ziehe ich von dannen, Hin zu Ungewissem, Zu fernen Kriegen, Das Bild unsrer letzten Nacht, Mir nach… Read more Seelenreise