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Kategorie: Über Liebe und Sehnsucht

Nun zu einem Thema, das sich mitten ins klassische Kernfeld der Poesie begibt, nämlich der Liebe, der Sehnsucht, der Schwärmerei und natürlich auch dem Kummer, genauso wie dem Schmerz und dem Hass. Nirgends war -und hier oute ich mich ganz autobiografisch- die Spannung so groß wie im Verhältnis zwischen Mann und Frau und selten findet ein Dichter in einem Bereich so viel Platz für echte Gefühle, für Übertreibung, für Lug und Trug, für Träumereien und Leidenschaft, für Erotik, für Ironie, Sarkasmus und Humor. Es ist erstaunlich, wie nahe sich all diese Dinge gerade in der Liebe lagen. Ich will nicht behaupten, dieses Geflecht zu akuten Zeiten entwirrt zu haben und so sehe ich die folgenden Werke als meine ganz persönlichen Lehrstunden und –Jahre. Es waren verzweifelte bis euphorisierte Versuche, Herr der Lage zu werden.

Später schaute ich darauf, um festzustellen, dass ich die ganze Zeit nur ein Herr in einer misslichen bis glücklichen Lage war. Am Ende bleibt eines bestehen: Liebe. Sie ist geblieben. Immer. Diese Erkenntnis sollte meine Gedichte nachhaltig verändern…

Alles andere bleibt außerhalb von allem Autobiographischen und ist in aufmerksamer Beobachtung meines Umfeldes entstanden.

Wie wir einst eins waren


Wie wir einst eins waren   Wie rein und zart war deine Haut, Wie schön dein lächelnd’ Blick mich schaut, Wie erstrahlender Morgen mir so vertraut, Wie einig unsere Umarmung uns fasst, Wie körperlos nackte Seelennähe, Wie sie nur Du in mir entfesselt hast, Wie, als ob ich in deines Herzens Augen sehe, Wie in mich tränend fließendes Glück, Wie Knospenschließen mich umhüllt, Wie quellende Liebe mein Augenlicht füllt, Wie regnend schweigend Herzenstropfen Stück für Stück, Wie an einen ewigen Moment denke ich an Dich zurück, Wie wir einst eins,… Read more Wie wir einst eins waren

Geschützt: Windes Eile


Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Seelensex


Seelensex   Da wo wir uns innewerden, wo wir unsere Sinne erden,   Da wo wir umschlungen, Tiefer in den Wald gedrungen   Uns in Blätterbetten legen, Der Boden nass vom Regen,   Wie wir immer enger ineinander fallen, uns tief in der Natur verbinden mit allem,   Woraus Licht und Schatten fließt, Worin sich unsre Lieb’ ergießt,   Da wo unsere Summe eins ergibt, Binden sich unsere Seelen zu einem Stück   Mit allen derer, die um uns herum thronen, Uns schauen wie der Bäume Kronen.   Haut an… Read more Seelensex

Strähnen des Glücks


Strähnen des Glücks Sah ich dein Sonnenhaar Und das gülden’ Leuchten In deiner Augen Strahlen, Auf diesem einen Foto, Das mir eingedacht Ein Zelten ferner Welten Unter freien Himmeln war, Sah ich des Glückes Strähne Einen kurzen Moment Weilend und unzerteilbar, Wie es mich zu Boden riss Im Blicken zu Sternenahnen, Dem Fernenahnen, Wie ich lag so ungewiss, Niemals der Hoffnung war, Doch liegen blieb und träumte, Von dir, des Glückes goldner Strähne Und deinem Sonnenhaar.  

Gedankenobst


Gedankenobst Du bist das Vitamin In meinem Gedicht, Das Hohe C In meinen Ideen.   Du bist die, Die meinen Kopf erfrischt, Meinen Durst Nach Inspiration erlischt.   Du bist süßer Als jedes bitter Gemuse Du meine, Süßsaure Pampel-Muse!

„Wortfetzen“, aus „Konfusius sagt“, iwann um 2009


-Wortfetzen-   -Wortfetzen, taube Ideen, leere Stellen… fehlen. Der Raum wird eng, Phantasie wird zur Phobie- – Alles schon mal da gewesen, Außer Spesen, die fehlen- – Abgedroschene Inspiration- -Kaputte Muse-Bluse- -Knopf ab- – Die Gedächtnisblase ist geplatzt, Mein Gedankenkasten bekommt seine Krisen. Das Niveau steckt auch tief in den Miesen- – Genau wie mein Finanzkapital- -Alltags- Mau-Mau, der Erfolg eher mau bis mausgrau- -Aus dem Fenster: kaum Horizont, schau! … Seh’ ’nen Häuserbau- -Monotonie-Symphonie, synchroner Einheitsbrei, Psychologisch abgeschmeckter Neuro-Plumpudding. Großes Ende am Latinum, philosophischer Notstand- -Symmetrische Beziehungswahrnehmung: Alter Trott,… Read more „Wortfetzen“, aus „Konfusius sagt“, iwann um 2009