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Schlagwort: Annette Linneweber

Tanz im Dunkeln


Tanz im Dunkeln (zu Annette Linnewebers „Dancing in the Dark“) Vier Schatten je als Paar Trennt Nebel ins Sein und Formenschein, den er aus trübem Licht gebar. Eng umschlingt fließend schimmernder Schemenglanz was Arm in Arm sich gießend vereint zu verträumtem Zwillingstanz. Zwei um zwei Spiegel in der Nacht Kreuzen drehend sich im Blick, Sehen nur einander Schritt für Schritt.

Still ruht


Still ruht von spitzen Felsenflossen drohend aufragende Stillejagd, gleitet ruhig zwischen thronend greifenden Klippenwellen, himmelsdachhoch sich schichtenden Nebelgeschossen. Mit dunstgrau verhangenen Blicken ruht einsam, lauernd still, was nur mit seinem Kammesrücken aus dem Wasser zu ragen wagt, in beschaulichem Idyll nicht gesehen werden will. Still ruht der See tief und morgenkühl still birgt sein gebirgiges Wellenspiel, sein rauer Spiegel, was landunter schlief, dem Betrachter entflohn, bald stirbt in Gedanken schon.