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Schlagwort: liebe

Bedingungslos


Und als wieder die Zeit kam zu gehen, als meine Seele blieb ein weiteres Mal von der deinen nicht erkannt, ungesehen, da traf ich meine ureigenste Wahl:   Zu lieben ganz, wie meine Seele, Dass nicht ein Teil ihr weiter fehle, Sehend zu lieben, alles was ist, wird sein und war, Gehend zu lieben, wo du auch bist, immerda, Ohne Gründe, der Gedanken eingezogenen Wände, zu lieben bedingungslos, ewig, ohn‘ Ende.   Es segne zum Abschied Dich mein ganzes Atmen, jede Träne inniglich!   Möge liebendes Sehen dich zart umwehen,… Read more Bedingungslos

Weniger Liebe? – nicht verhandelbar


Auf den Kopf sich stellend, Auf allen Vieren kläffend, Zähne, zorn-zerbellend, Meine Schwächen äffend zerschneiden ihre Grimassen Spiegelglas in Spuren aus Schmerz und Verlassen, bauen mir Skulpturen, die mich necken, mich hassen lassen – sollen, ins Nichtwollen drücken, ziehen, bieten um jeden Preis feixend Freiheit fälschend Fesseln feil: Schwören auf die Altbekannten – Ecken und Kanten im Kreis, auf Unwohl und nie mehr heil, werden dennoch geliebt, und meiner Liebe… ewiglich zuteil. Was auch ist und sei, was auch gewesen war: Meine Liebe bleibt bleibt ewig frei bleibt unverhandelbar.

Illusion der Trennung


Illusion der Trennung Körper, Geist & Seele im All-Einen   Als wir eins waren, da küssten sich alle Ebenen, waren unsere Körper eins gleich der Energien, den belebenden. Wie kann wer glauben, dass ihr Zusammenfließen sich jemals ohne Körper, dass Seelenheime sich ohne Energien bewegen? Wie sehr ich sie liebte, Göttliches kam dem gleich! Wie kann wer glauben, dass unser Umarmen, ja, weniger war als ein Himmelreich? Kein Einswerden war je ohne Seele und jedes Mal Liebe doch, wo Köpfe eifernd noch über „ist nur Sex“ spekulieren, erlebten wir im… Read more Illusion der Trennung

Als


Als ich begann, Dir gefallen zu wollen, Als Dir und Mir, dem Wir so wenig gefiel, Als ich alles tat, das gerade noch Lächeln wäre Und Umarmen, Nur die warmen Momente, als Deine Nähe fern! an meinem Horizont fest klebte, als ich alles, was ich innern bin, freiwillig verlor, als du mich verlassen hast,   da liebte ich immer noch und fühlte es fern.   Als ich begann, Mir wieder zu gefallen, Als mir, ein Universum, sich selbst genug, gefiel, Als ich alles tat, was Lächeln ist Und Umarmen, Auch… Read more Als

Stille Birke – Sonnensegen


Stille Birke Flüsternder Schatten Lichtstrahlzweige streicheln mich mit Blättersträhnen, ummanteln dich, wehend weiße Seelenhaut, säumen meine Wurzelzehen, die ich zu dir, stille Himmelsbraut, in einem Wunsch innig neige, deiner Schönheit tanzenden Feen meine quellenden freudegrünen Tränen an dich traue, mein Herz dir zeige. Mit von deinen still blickenden Lidern geflochtenem Blumenkranz umarmst du mich meine Göttin, deinen Geliebten, deine Sonne ganz!

Im Café


Im Café, da bin ich nicht mehr ein Zeuge oder Voyeur als meine Sinne sich über die Tischkante zu strecken wagen. So sah ich sie ihr Ohrläppchen kneten, mit gestütztem Kinn – verloren lächelndem Blick – voll erotischer Wonne zu den Worten, Gesten ihres muntren Gegenübers hin zu schmelzen, versinken. Ihre Pupillen tanzten Walzer, seine Augen zärtlich in ihren Wimpern haltend. Ihre Wangen trugen Rot, wiegend in seiner Verse Takt… den Kopf innig warm zu seinem Antlitz geneigt. So wie ihre Welt bilderrauschend zu meinem Tisch geweht, so entrückt mein… Read more Im Café

Artemis


Hoffnungshalme Artemis In Liebe der Deva des Sonnenwendkrauts Spur um Spur füßeschreitend unscheinbar am Wegesrand jeden Schritt mich begleitend, in weit gefächerten Blütenkronen schrickst du meine Weg-Dämonen in gütiger, heilender Zier. Sonnenwacherin, tötest jedes Sein, das in mein Innerstes schadhaft zielt, reinigst meiner Herzlichtung Seelenhain. Mich in die Welt sanft entbindend, sehe ich Schmerz und Wunden dich stillen, mich mit dir verbindend, in andere Welten zu reisen, wo ich meine Ahnen, Herzwesen treffe, die Hand mir haltend, frei.